Meine Mama & ich, im von den Geschwistern geerbten Kinderwagen.
„Spaziergang an der frischen Luft“ hat sie in ihrer akkuraten Schrift im Album zu diesem Foto notiert.
Viele Bilder gibt es nicht von ihr und mir. Aus der Kindheit ein paar verschwommene Aufnahmen, von Gästen gemacht.
Auch später gab es nicht viele Gelegenheiten, die festgehalten wurden.
Heute knipse ich selber und täte am liebsten so viele Fotos von ihr machen wie möglich.
Denn es wird der Tag kommen, an dem es dazu keine Gelegenheit mehr geben wird.
Sie wehrt mich leider immer halbherzig ab, unterliegt dann glücklicherweise manchmal aber doch meinem fotografischen Drang nach bleibender Erinnerung …
„Liebe Sonne, liebe Sonne, schein‘ hell und schein‘ klar, und schenke der Mutter ein fröhliches Jahr“.
Dieses Lied, zum Muttertag in der Volksschule gelernt, klingt mir immer noch im Ohr.
Alles was ich mir heute für die Mama wünsche, ist ein gesundes Jahr!
Hört man erschreckenderweise heute schon in den Volksschulen.
Aus Protest gegen den Schlank- heitswahn gibt es den Anti-Diät-Tag. Er geht zurück auf Mary Evans Young, einer an Magersucht leidenden Amerikanerin, und ihre Bewegung Diet Breakers.
Den AktivistInnen geht es um ein Wohl-fühlgewicht und nicht um das von den Medien verbreitete Idealbild.
Aber Castingshows, die Models mit Size Zero suchen genießen höchste Popularität.
Sind unbeschwerte Mahlzeiten ohne Kalorienzählen und ohne Gewissensbisse nicht mehr möglich? Müssen wir wirklich jedes Stück Schokolade und Torte mit Sünde assoziieren?
Dieser Häkelkuchen kann unbeschwert genossen werden! Und lasst euch die Schwarzwälder auch in echt schmecken!
Internationaler Tag der Pressefreiheit! Damit wird seit 1994 auf Verletzungen der Pressefreiheit und auf die Bedeutung freier Berichterstattung und unabhängiger Medien aufmerksam gemacht. Neben den klassischen Medien werden längst auch soziale Netzwerke oder Blogs zensuriert. In vielen Ländern ist kritischer Journalismus nicht nur unerwünscht, sondern gefährlich.
Wirtschaftliche Zwänge sind in den westlichen Staaten die größten Feinde der Pressefreiheit. Unternehmen üben Druck auf Redaktionen und Verlage aus, um erwünschte Inhalte durchzusetzen. Oft handelt es sich auch um subtile Werbebeiträge, die für Konsumenten kaum noch als bezahlte Anzeigen erkennbar sind. Printmedien kämpfen allerorts ums Überleben … da schreckt man auch vor unmoralischen Angeboten und Inhalten nicht zurück.
„Unabhängig, objektiv im Bericht, stark in der klar gekennzeichneten Meinung“, so preisen sich die Salzburger Nachrichten an.
Der vor einer Woche erfolgte Relaunch soll mit einem neuen Layout, „für mehr Ordnung und Überblick sorgen“.
Die SN sind in diesem Bundesland ein wichtiges Medium. Wer sich für lokale Informationen und Veranstaltungen interessiert, kommt um diese Regionalzeitung nicht herum. Was Österreichische Innenpolitik , Weltgeschehen und Kommentare betrifft, ist man bei anderen Medien aber sicher besser aufgehoben.
Seit der Einführung der kleinen Lokal-Beilage hat sich das Blatt dem Niveau von Dichands Krone nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich beängstigend angenähert. Das bestätigt leider einmal mehr ein großer, gleich in Serie aufgemachter Artikel über das Hausmädchen des Führers! In diesem Beitrag wird der Boulevard bedient, mit Schlüsselloch-Einblicken in getrennte Schlafzimmer, und verklärten Aussagen wie „der Hitler war ein armes Manderl“. Chefin Sylvia Wörgetter freut sich darüber, dass der Artikel internationales Aufsehen erregt habe…
Naja, wenn man LeserInnen bedienen will, die „Informationen“ wie „das Teegeschirr war sehr wertvoll, aus geblümtem Nymphenburger Porzellan“ schätzen. Jetzt wissen wir dank der SN Serie auch dass Eva Braun eine elegante Frau war, die sich die Kleider nach der neuesten Mode schneidern ließ und eine „ganz Liebe“ war. Und Hitler spät nachts in die Küche schlich, um seinen Führerkuchen zu essen. Rührend, danke auch für diese Erkenntnisse.
Um den Acht-Stunden-Tag durchzusetzen rief die nordamerikanische Arbeiterbewegung am 1. Mai 1886 zum Generalstreik auf. 1919 wurde der 1. Mai in Österreich zum Staatsfeiertag erklärt.
100 Jahre später gewinnt der Tag der Arbeitslosen am 30. April fast mehr Bedeutung. Wenn die Zahl der Beschäftigungslosen weiter steigt, wird der vielleicht auch noch zum „Feiertag“ ausgerufen.
Passend zum Thema die aktuelle (Jubel) Aussendung des Landes: „Salzburg mit geringster Arbeitslosenquote“.
Wirtschafts- und Arbeitsmarktreferent Landeshauptmann Wilfried Haslauer will „alle Maßnahmen ergreifen, um die Spitzenposition Salzburgs zu sichern“. Man höre und staune – Salzburg liegt im EU Vergleich im absoluten Spitzenfeld und kann auch im Inland den ersten Platz verteidigen.
Ein erster Platz, der Anlass zur Freude bietet schaut anders aus: Die Zahl der Arbeitslosen ist in Salzburg nämlich drastisch gestiegen, um 12,3 Prozent. Das sind rund 15.300 Personen, die keinen Job haben. Auch damit steht Salzburg am Stockerlplatz, es handelt sich um den Drittstärksten Anstieg der Arbeitslosigkeit in Österreich.
Darf ich vorstellen: Dieses coole Paar trainiert im Tanzsportclub HIB Saalfelden. Dort ist von „A wie Anfänger bis Z wie Zumba“ für jeden bewegungsfreudigen Interessent etwas dabei.
Tanzen boomt, es bräuchte eigentlich gar keinen Welttag um auf sich aufmerksam zu machen. Der ORF hat mit der inzwischen bereits 9. Staffel von Dancing Stars immer noch einen starken Quotenbringer. Im Gegensatz zu den ebenfalls boomenden TV Kochsendungen, die bekanntlich eher passiv konsumiert werden, führten die Tanzshows aber zu einem regelrechten Run auf die Tanzschulen.
Auch im Pinzgau wird nicht nur geplattelt, wie die erfolgreichen Turnierpaare der HIB immer wieder eindrucksvoll beweisen. Sie werden übrigens von Manuela Stöckl und Florian Gschaider, bekannt aus den Dancing Stars, trainiert.
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