Faulpelztag

Gut dass der heutige Faulpelztag zufällig auf einen Sonntag fällt. Gute Gelegenheit, ihn entsprechend zu begehen. Wie? Einfach faul sein.

Der Ausdruck Faulpelz bezeichnete früher übrigens die Schimmelschicht auf verfaulten Lebensmitteln! Seit dem 17. Jh. wurde er auch  für träge Menschen verwendet. Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht wirklich, aber vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass Faulpelz ja als Schimpfwort verwendet wird. Kein Wunder eigentlich, weil wer steht schon auf Schimmel!

In unserer Leistungsgesellschaft ist nichts tun ja tabu. Rund um die Uhr aktiv sein heißt die Devise, egal ob im Job oder in der Freizeit. Glaubt man den Experten, hat der moderne homo sapiens das faulenzen verlernt. Einfach in der Hängematte liegen und nichts tun. Ist nicht mehr drin, seit das Smartphone unser ständiger Begleiter ist. Ich erlaube mir übrigens noch ab und zu nicht erreichbar zu sein. Und gehöre auch nicht zu denen, die im Sekundentakt ihre Nachrichten checken… Faulenzen tut sooo gut!

 Im Bild:  Ruhende Katze (sprich Tiger), das Synonym für Faulheit. Bis zu 16 Stunden pro Tag verbringen Katzen schlafend. Vielleicht sind sie deshalb unser liebstes Haustier, weil an Gemütlichkeit und Ruhe unübertroffen.

Menschenhaltung

Ohne Worte!

Wer selber von einer Katze gehalten wird, kennt das ja!

Vielleicht lassen uns die felligen Chefs im Haus ja wenigstens heute am Internationalen Katzentag ausnahmsweise mal eine Chance … ;-)

Es lebe der Tiger!

Heute feiert mein Mitbewohner „seinen“ Tag. 

Es ist der Tag des Tigers! 

In meinen Augen macht der verwöhnte Lauser eh jeden Tag zu seinem Tag :-)

Immerhin hat er inzwischen aber akzeptiert, dass die Tastatur kein geeigneter Schlafplatz für Katzen ist. Um den Bürosessel gibt es allerdings noch Uneinigkeit. Und wenn Mensch telephoniert, das geht gar nicht. Da wird der Tiger zum Tiger. Kratzt, beißt, kämpft um Aufmerksamkeit…

Ansonsten haben wir uns in diesem einen Jahr des Zusammenlebens ganz gut arrangiert. Einziger Wehrmutstropfen auf beiden Seiten ist nach wie vor das eigenwillige Essverhalten des Katers. Er will einfach nicht akzeptieren, dass er nicht ständig 2/3 der Schüssel stehen lassen kann, nachdem er seine Leckerlis herausgefuttert hat. Wenn ich schimpfe hält er mir vor, dass ich das bei den Weihnachtskeksen auch so mache. Okay, ich fange auch zuerst mit meinen Lieblingskeksen an, aber wenn die weg sind, esse ich auch den Rest!

Und immerhin bin ich die Chefin im Haus! Oder nicht?

28. Juli 1914

 

Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Bürgerkrieg, kalter Krieg, Stellvertreterkrieg, gerechter Krieg, Dreißigjähriger Krieg, Luftkrieg, Sechs-Tage-Krieg, Angriffskrieg, Vietnamkrieg, Koreakrieg, Bauernkrieg, Religionskrieg, Revolutionskrieg, Atomkrieg, Golfkrieg, Bosnienkrieg, Falklandkrieg, Seekrieg, Gaskrieg, Türkenkrieg, Erbfolgekrieg, Unabhängigkeitskrieg, Opiumkrieg, Krimkrieg, Stammeskrieg, Burenkrieg, Balkankrieg, Winterkrieg, Pazifikkrieg, Algerienkrieg, Befreiungskrieg, Tschetschenienkrieg, Indianerkrieg, Gazakrieg …

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Vor 100 Jahren begann das Massaker, das rund 9 Millionen Soldaten und fast ebenso vielen Zivilisten das Leben gekostet hat! Seit laut der Bibel Kain seinen Bruder Abel erschlagen hat, scheint das Schlachten nicht aufzuhören.

Nur Dummheit und Grausamkeit sind offensichtlich unsterblich. 

 

Online Dating

Heute wird ein Tag begangen, der 2001 von Online Partnerbörsen ins Leben gerufen worden ist. Der „Tag der virtuellen Liebe“ (Virtual Love Day) ist eine Art Valentinstag für Paare, die sich online gefunden und verliebt haben.

​Single Portale haben schon lange den Geruch der Verzweiflung verloren. Inzwischen ist das selbst bei älteren einsamen Herzen eine beliebte Methode, sich zu finden. Wo sonst soll man sich heutzutage treffen bzw. kennen lernen? Stieren doch alle nur noch in ihr Smartphone. Egal ob im Kaffeehaus, Bus, Zug, Schilift …. der moderne Mensch hängt am Handy.

Daher gibt es mit „Tinder“ eine App, die angeblich ein noch höheres Suchtpotential als Facebook und Instagramm hat. Bei uns in der Provinz noch kaum bekannt, ist der Begriff „tindern“ in den USA bereits so verbreitet wie „googlen“ oder „twittern“. Einfach einloggen per Facebook, dann sucht Tinder andere Nutzer in der Nähe, die dir gefallen könnten. Hab’s selber noch nicht ausprobiert, freue mich aber auf eure Flirterfahrungen ;-)

Schade, dass durch den Trend zum online Dating die Kontaktanzeigen in den Printmedien wohl langsam aussterben werden, da tun sich oft recht interessante Einblicke auf.  Dieses Fundstück war kürzlich im Salzburger Bauer zu lesen. Den Mann mit Säge hab‘ ich recherchiert, er lebt im Pinzgau. Also falls eine Leserin über Wald verfügt ….