Aprilscherz

Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen hereinzulegen. Durch mehr oder weniger originelle erfundene oder verfälschte  Geschichten, auf die der Betroffene hereinfallen soll, macht man sich auf dessen Kosten seinen Spaß.

Aprilscherze sind in den meisten europäischen Ländern üblich, verbürgt sind sie bereits seit dem 16. Jahrhundert. Erstmals überliefert ist die Redensart „in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern.  In Grimms Deutschem Wörterbuch von 1854 ist bereits der Aprillsnarr verzeichnet,  aber noch nicht die Rede vom Aprilscherz. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika.

Wieso ausgerechnet der 1. April zum Scherztag wurde, ist nicht bekannt. Gesichert scheint, dass es schon im Volksglauben der Antike viele angebliche Unglückstage gab, zu denen neben Freitag den 13. auch der 1. April zählte.

 

(Dank an Life Radio)

Faulenz-Tag

DSC09079

Der 26. März ist der Erfinde-Deinen-eigenen-Feiertag-Tag.

Das können wir natürlich auch an jedem anderen Tag des Jahres tun, aber heute ist es amtlich. Weltweit! Heute sind wir nicht auf irgendwelche Verrücktheiten angewiesen, wir können unseren eigenen Feiertag auswählen! Jeder Mensch kann sich aussuchen, welches Thema ihm  besonders am Herzen liegt, was er gern machen würde, oder was gefeiert gehört.

Persönlich träumt diePinzgauerin von einem Tag des völligen Nichts-Tuns … nur essen, lesen, bloggen. Gesellschaftspolitisch würde ich einen Mölzer-Schweige-Tag begrüßen.

 

 

Ungeliebte Hausarbeit

“Individuen, Familien und Gemeinschaften stärken durch Hauswirtschaft.”

Keine Sorge, diePinzgauerin ist nicht durchgeknallt. So lautet das Thema des heutigen Welttages der Hauswirtschaft, dessen Bedeutung sich möglicherweise erst auf den zigsten Blick erschließt. Oder auch nicht.

Der Internationale Verband für Hauswirtschaft (Kein Schmäh, den gibt’s wirklich. Die haben den Tag im Jahr 1982 ins Leben gerufen) will daran erinnern, dass die kleinen und großen Handgriffe im Haushalt die Lebensqualität heben!

Das Thema soll deutlich machen, dass “ hauswirtschaftliche Kompetenzen Einzelpersonen, Familien und soziale Gruppen befähigen, Herausforderungen in ihrem Leben zu bewältigen. Solche Herausforderungen können z. B. Armut, erhöhte Arbeitsbelastung, sich verändernde Familienstrukturen und soziale Ausgrenzung sein. Die Stärkung von Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften durch eine hauswirtschaftliche Bildung ist grundlegend für die Befähigung sich mit Eigenverantwortung erfolgreich den Herausforderungen des Lebens zu stellen“.

WinterfensterWer dem noch folgen kann, Ziel des Verbandes ist es, „sich für wirtschaftliche, soziale und politische Rahmenbedingungen einzusetzen, die es Individuen und Familien ermöglichen, ihr volles Potential beim Erfüllen ihrer täglichen Aufgaben erfolgreich einzusetzen“.

Also vielleicht doch noch die Fenster putzen? Könnte ja sein, dass dadurch wirklich die Lebensqualität gehoben wird? Ich werde mich bemühen, mein volles Potential beim Erfüllen dieser Tätigkeit auszuschöpfen.

Obwohl ich überzeugt bin, dass es Einsatzmöglichkeiten gibt, für die ich weit besser geeignet wäre.

Am 21. März herrscht übrigens ein dichtes Programm, und es gibt ungleich sinnvoller erscheinende Denkanstöße:

Erste Gärtnerin

Die Bauernregeln zum heutigen Namenstag der Heiligen Gertrud von Nivellis sprechen eine deutliche Sprache:

  •  „St. Gertraud sonnig, wird dem Gärtner wonnig“.
  • „Gertraud, sä´s Kraut“
  • „Gertraud ist die erste Gärtnerin“
  • „Gertraud den Garten baut“
  • „Wer an Gertraud nicht in den Garten geht, im Sommer vor leeren Beeten steht“

An diesem herrlichen Frühlingstag war heute vermutlich auch vielen Nicht-Gärtnern „wonnig“. Ich war selber nicht im Garten, hoffe aber, dass die Gärtnerinnen und Gärtner meines Vertrauens ihre Beete bestellt haben und es bald reiche Ernte gibt.

Die heilige Gertrud wird übrigens gegen Mäuse- und Rattenplagen angerufen. Wenn ich das früher gewusst hätte! Dann hätte ich natürlich auf ihre Unterstützung vertraut, statt mir einen Kater zuzulegen, der nur Knusperleckerlis frisst …

 

Valentinstag für Männer

Die Bedeutung des 14. März wird man eher nicht im Bauernkalender finden. Das Provinzecho fühlt sich aber verpflichtet, den Leserinnen und Lesern auch den Valentinstag für Männer vor zu stellen.

Diese wollen an ihrem Tag keine Blumen und Grußkarten, am „Steak and Blowjob Day“ sind genau diese „Geschenke“ gefragt.

DSC08547

Also wer seinem Partner eine Freude machen, bzw. sich für den Valentinstag angemessen bedanken will … Steak,  in der österreichischen Variante auch Schnitzel möglich, und BJ. Mahlzeit und Viel Spaß!  DSC08548

Man könnte sich natürlich auch gemeinsam einen Verwöhntag gönnen. Bei Bedarf gibt es jetzt in Saalfelden die Möglichkeit, sich im Erotik Markt mit Accessoirs einzudecken. Wäre es Vielen noch vor nicht allzu langer Zeit selbst in einer anonymen Großstadt peinlich gewesen, in so ein Geschäft zu gehen, hat das inzwischen längst den anrüchigen Charakter überwunden und ist auch in der Provinz salonfähig geworden.