„Viel zu schade um getrocknet und verbrannt zu werden“, mag sich diese fürwitzige Kuh gedacht haben. Alle Jahre wieder zu Maria Himmelfahrt präsentiere ich gern meine Lieblingskuh, die hier auf der Kallbrunnalm so frech durchs Fenster schaut. Angelockt von den saftigen Kräuterbuschn, die gerade geweiht worden waren.
Einer jener Schnappschüsse, wie er nur selten gelingt. Ich sitze gerade einen Tisch weiter gemütlich bei meinen Kasnocken, als ich plötzlich sehe, wie die Kuh neugierig durch’s Fenster kommt und einen Angriff auf die Kräuterbuschn wagt …
Sieben verschiedene Kräuter werden am sog. Hohen Frautag zu einem Kräuterbuschn gebunden. Dieser dient zum Schutz von Haus und Hof, sowie der menschlichen Gesundheit. Hintergrund dieser Tradition ist die Legende, dass bei der Öffnung von Marias Grab nicht ihr Leichnam, sondern Blüten und Kräuter gefunden wurden.
Von den Sennern und Sennerinnen auf der Kallbrunnalm bei Weißbach wird diese Tradition besonders hoch gehalten.
Jedes Jahr am 15. August findet hier eine schöne Almmesse mit Kräuterweihe statt.
…aber so schiach war das Wetter beim traditionellen Festumzug bisher noch nie. Darüber waren sich Publikum und Teilnehmer einig. Gekommen sind sie trotzdem.
„Keine der angemeldeten Gruppen hat abgesagt“, lobte Sprecher Bartl Gensbichler und brachte trotz der widrigen Bedingungen Humor in die nasse Veranstaltung. Der Regen war so heftig, dass der Bartl selbst in seinem geschützten Holzunterstand nass wurde.
Auch diePinzgauerin ließ sich von dem Sauwetter nicht abhalten, aber die Fotoausbeute ist dadurch natürlich beeinträchtigt. Kamera schützen und fotografieren ist schwierig …
Hoffe euch gefallen die Impressionen von den tapferen Schnalzergruppen, der Trachtenmusikkapelle Saalbach Hinterglemm, den Glemmer Schützen, Trachtenfrauen und anderen Brauchtumsgruppen trotzdem …
Drei Personen in Tracht halten Gläser und Flaschen vor einem rustikalen Hintergrund.
Sechs Kinder in traditioneller Tracht beim nassen Umzug in Hinterglemm.
Drei Frauen in traditionellen Trachten mit Hüten und Blumen am Bauernmarkt in Hinterglemm.
Süßes Kind in traditioneller Tracht sitzt entspannt auf einem Teppich aus Naturmaterialien.
Männer in traditioneller Tracht bereiten den geschmückten Kopf eines Rehs für einen Umzug vor.
Vater und Sohn in Tracht mit Hund auf Baumstämmen vor dem Bauernmarkt, Regenwetter sichtbar.
Zwei prunkvoll geschmückte Pferde mit Kindern beim Festumzug in Hinterglemm.
Bauernmarkt-Umzug: Teilnehmer auf roter Kutsche, trotz Regen gute Stimmung und Fröhlichkeit.
Fohlen saugt an der Mutter, während die schwarze Stute mit grünen Zweigen geschmückt ist.
Junger Mann in Tracht mit Ziegenbock, umgeben von Tannen- und Reisighaufen beim Umzug.
Junge in Tracht wirft mit einem Seil bei nassem Festumzug in Hinterglemm.
Zwei Personen laufen bei Regen mit einem Pferd und Heu in traditioneller Tracht.
Traditioneller Festumzug mit Teilnehmern in Trachten und Pferden trotz Regenwetter.
Festumzug mit reitenden Teilnehmern in Tracht trotz Regenwetter in Hinterglemm.
Festumzug mit Ponys und Trachtenträgern trotz Regenwetter in Hinterglemm.
Teilnehmer des Festumzugs in Hinterglemm mit einer bunten Kräuterwagen-Dekoration.
Traditioneller Festumzug mit Teilnehmern in Trachten und Regenschirm bei starkem Regen.
Teilnehmer des Bauernmarkts in traditionellen Trachten, umgeben von Natur und Regen.
Festumzug mit Teilnehmern in Trachten und Radfahrer bei nassem Wetter in Hinterglemm.
Traditioneller Festumzug mit Trachtenträgern und Schützen bei Regenwetter in Hinterglemm.
Teilnehmer in traditioneller Tracht beim Festumzug, im Hintergrund hügelige Landschaft.
Reiter in grünen Uniformen mit Fahne beim Bauernmarkt-Umzug in Hinterglemm.
Pferde mit festlicher Verzierung ziehen einen Wagen beim nassen Festumzug in Hinterglemm.
Traditioneller Festumzug im Regen mit historischen Feuerwehrwagen und Teilnehmern.
Junge mit Pferd im Regen beim traditionellen Festumzug in Hinterglemm.
Schwarze Pferde ziehen eine festlich geschmückte Kutsche bei nassem Wetter in Hinterglemm.
Kinder reiten auf Pferden beim festlichen Umzug durch nasse Landschaft in Hinterglemm.
Regnerischer Festumzug mit Kindern auf geschmückten Pferden in traditioneller Tracht.
Mann im Dirndl und Holzclogs beim feuchten Festumzug, umgeben von regenschirmtragenden Zuschauern.
Regenreicher Festumzug mit Pferd und Teilnehmern in Traditionskleidung.
Frauen in Trachten mit Hüten im Festwagen, lächeln trotz des regnerischen Wetters.
Festumzug mit dekorierter Kutsche bei starkem Regen in Hinterglemm.
Traditioneller Festumzug trotz Regen, festlich gekleidete Teilnehmer mit Regenschirmen.
Regengetränkter Festumzug mit reitenden Teilnehmern und Zuschauern unter einem Zelt.
Männer in Trachtenkleidung stehen im Regen während des Hinterglemmer Bauernmarkts.
Nasskaltes Wetter beim Festumzug mit Teilnehmern in Tracht und Publikum unter Regenschirmen.
Drei Männer in traditioneller Tracht beim Bauernmarkt lächeln trotz des regnerischen Wetters.
Festumzug mit Reitergruppen in traditioneller Tracht bei schlechtem Wetter.
Traditioneller Umzug in Hinterglemm mit Schützen im Regen, feierliche Stimmung trotz Nässe.
Zwei Männer in Tracht mit Bier im Regen beim traditionellen Festumzug in Hinterglemm.
Regnerische Atmosphäre beim Umzug mit vielen Regenschirmen und wartenden Zuschauern.
Von Sonne und blauem Himmel, bis strömendem Regen. Von riesiger Freude bis totaler Enttäuschung. Von Wut und Ärger bis Stolz und Anerkennung. Das war der Hundstoa 2014. Spannend, urig, aufregend – Emotion pur! Das zieht Besucher und Ranggler jedes Jahr immer wieder hinauf, wie schon unsere Vorfahren seit dem 14. Jahrhundert. Der Kampf um den Hagmoar in dieser Arena macht süchtig…
Vier Musiker mit Hörnern in traditioneller Tracht auf einer Wiese, Zuschauer im Hintergrund.
Musiker in traditionellen Trachten spielen vor einer Zuschauergruppe im Nebel.
Vier Ranggler in traditioneller Tracht mit langen Stöcken, umgeben von grüner Wiese.
Mädchen mit traditionellen Alphörnern und Musizierenden auf einer Wiese bei Veranstaltungen.
Traditionelle Almdudler mit Kindern, die auf der Wiese liegen und zuschauen.
Kinder und Erwachsene posieren mit traditionellen instrumenten auf einer Wiese.
Zwei Männer mit Büchern in traditioneller Kleidung vor einem Sportevent in den Bergen.
Zwei Ranggler im Wettkampf in traditioneller Tracht, Zuschauer beobachten das Geschehen.
Zwei Männer in traditioneller Kleidung lachen auf einer Wiese mit bunten Blumen.
Zuschauer verfolgen einen traditionellen Ringkampf in der österreichischen Provinz.
Drei Kinder raufen und lachen auf einer Wiese, umgeben von blühenden Pflanzen.
Zuschauer bei einem traditionellen Event in den österreichischen Alpen, umgeben von Natur.
Ein Fotograf sitzt im Gras und hält eine Kamera auf eine Veranstaltung gerichtet.
Ranggler im Wettkampf vor Publikum auf einer Wiese während einer Veranstaltung in Österreich.
Zwei Ranggler kämpfen auf einer Wiese, umgeben von zuschauenden Menschen unter Regenschirmen.
Ranggler im strömenden Regen, umgeben von Zuschauern mit Regenschirmen.
Zwei Ranggler kämpfen auf einer nassen Wiese, während Zuschauer mit Regenschirmen zuschauen.
Zuschauer in Regenjacken und mit Regenschirmen beobachten ein Event im Freien.
Ranggeln bei strömendem Regen, Zuschauer mit Regenschirmen verfolgen das Geschehen.
Ranggel-Wettkampf im Freien mit Zuschauern, umgeben von Nebel und Regen.
Zwei Personen mit Banner stehen vor jubelndem Publikum auf grünem Feld beim Hundstoa 2014.
Zwei Ranggler kämpfen auf einer Wiese, umgeben von Zuschauern.
Zuschauer verfolgen einen Ringkampf im Freien, umgeben von grüner Wiese und Zelten.
Ranggeln auf grüner Wiese beim Hundstoa 2014, umgeben von zuschauenden Menschen.
Ringer im Wettkampf auf einer Wiese, umgeben von Zuschauern bei einem traditionellen Event.
Gruppe von Männern in Trachten, lächelnd mit Wanderstöcken, auf einer Wiese beim Hundstoa 2014.
Zwei Ranggler in traditionellen Kleidern kämpfen auf einer grünen Wiese.
Zwei Ranggler im Wettkampf, umgeben von Zuschauern, auf einer Wiese in den Alpen.
Zwei Männer in Trachtenhosen entspannen auf einer Wiese beim Hundstoa.
Ranggler im Wettkampf, umgeben von Zuschauern auf einer grünen Wiese.
Zwei Männer rangeln im traditionellen Schweizer Nassen mit Zuschauern im Hintergrund.
Sieger wird von zwei Männern nach dem Wettkampf in die Höhe gehoben, Menschenmenge im Hintergrund.
Gruppenfoto der erfolgreichen Ranggler mit Medaillen und Fahne beim Hundstoa 2014.
Sieger hebt Trophäe, umgeben von Teamkollegen beim Hundstoan Rangglen 2014.
Heute gepflückte Holunderblüten gelten als besonders heilkräftig. Der Johannis- wird daher auch Hollertag genannt. Es ist der „Tag der Heilkräfte“, an dem man die „Johanniskräuter“ (u. a. Margerite, Arnika, Bärlapp, Beifuß, Eisenkraut, Kamille, Klette, Königskerze und Ringelblume) für die Hausapotheke sammelte. Leider spielt das Wetter nicht mit, also heißt es auf die nächste Gelegenheit zu warten.
Der Tag erinnert an die Geburt von Johannes dem Täufer und steht in Verbindung mit der Sommersonnenwende am 21. Juni. Auch zu Johanni wird ein Feuer angezündet, das Johannisfeuers. Damit glaubte man böse Dämonen vertreiben zu können, die Krankheiten hervorrufen oder Viehschaden und missgestaltete Kinder bewirken. Insbesondere sollten auch Hagelschäden abgewehrt werden. Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts sprangen Liebespaare gemeinsam in das Johannisfeuer, was für Liebesglück und Fruchtbarkeit sorgen sollte.
In der Landwirtschaft gilt der 24. Juni als Lostag. Die Sommersonnenwende bedeutet das Ende der sogenannten Schafskälte, damit leitet der Johannistag die Erntesaison ein. Als Bauernregel gilt: „Johanni trocken und warm, macht den Bauern nicht arm.“
Sunndwendfeuerbrennen – alle Jahre wieder ein nettes Ritual. Der Moment wenn die Feuer entzündet werden ist mindestens so aufregend wie wenn das Christkind kommt. Leider sind Hollerpunsch und am Feuer geröstete Brotscheiben aus der Mode gekommen – in meiner Kindheit ein unverzichtbarer Teil des Vergnügens. Wenn der erste Kübel mit den weißen Blüten angesetzt wurde, war das das eigentliche Startsignal für den Sommer.
Kinder genießen röstete Brotscheiben am Lagerfeuer, Symbol der Sonnwendfeier.
Zwei Kinder lächeln neben einem Holzstapel bei Dunkelheit.
Ein Junge steht vor einem brennenden Feuer und röstet Stockbrot.
Während wir in die Flammen schauen, schwelgen der Nachbar und ich in Erinnerungen, bei ihm liegen die schon etwas weiter zurück. Als Jahrgang 1930 erlebte er seine schönsten Sonnwendfeiern vor dem Krieg. Damals wurde noch mit Böller geschossen, erzählt der Seppi. Dass das auch bei uns Brauch war ist mir neu. In manchen Regionen ist das ja immer noch üblich. „Bei den Bauern wurde Geld für das Schießpulver gesammelt, alle haben etwas dafür hergegeben“, erklärt der Seppi. „Das Schießen war ja noch viel interessanter, als das Feuer“. Nach dem Krieg hätten die Amerikaner das aber nicht mehr erlaubt, so habe sich dieser Brauch aufgehört. Mit den Böller hätten seine Brüder und er auch Hirsche „getratzt“, aber das ist wieder eine andere Geschichte …
Kinder beobachten ein loderndes Sonnwendfeuer in den Bergen.
Feuer am Sunndwend mit Funkenflug, Symbol für Tradition und gemeinsames Feiern.
Loderndes Feuer bei der Sonnwendfeier, Umstehende genießen den traditionellen Moment.
Manchen Traditionen braucht man wirklich nicht nachtrauern, ich kann die Böller auch bei Umzügen und Festlichkeiten nicht leiden. Auch die verkohlten Brotscheiben sind kein großer Verlust. Aber um den Hollerpunsch ist es jammerschade ! Heute wir nur noch der Sirup gemacht, aber das ist ja kein Vergleich zum Punsch. Ich weiß, was ihr jetzt denkt – warum macht sie den nicht einfach selber! Hat sie auch, streng nach Überlieferung, aber dann sind alle Flaschen schlutzig geworden! Alle! Das war mein Experiment mit dem Punsch. Sommer wird’s hoffentlich auch so.
Junge trägt jemanden im Dunkeln, fröhliche Stimmung beim Sonnwend-Fest.
Junger Mann trägt älteren Herrn auf dem Rücken, fröhliche Stimmung am Abend.
Ein Kind wird auf dem Rücken eines Erwachsenen getragen, nächtliche Umgebung.
Wir sinnieren noch ein bissl, der Nachbar und ich. Dem Seppi möchte man stundenlang zuhören, wenn er von früher erzählt. Ich sollte ihn und seine Abenteuer hier eigentlich öfter zu Wort kommen lassen. Wie er beim Musiausflug keinen Film in der Kamera hatte, oder … Als das Feuer langsam niederbrennt machen wir uns auf den Heimweg. Das heißt ich stolpere heim, der Seppi wird von seinem Enkel „buglkrax“ getragen. Er ist zwar eh topfit, aber für Späße immer zu haben und sicher ist sicher …
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