Kühe hüten: einst und jetzt

Biberg-057

19 Kühe hat Rupert Posch auf der Huggenbergalm. Die Tiere sind prächtig aufgekranzt wieder in den heimischen Stall gekommen. Der Oberbiberger hat schöne Pinzgauer Rinder, aber ohne Hörner. Sie raufen seltener, und seien am Markt mehr wert, erklärt der Bauer.

Allerdings sind sie dadurch schwerer für den Almabtrieb zu schmücken, da die Kränze und Masken nicht an den Hörnern befestigt werden können.  Read more…

Almabtrieb

Almabtrieb der Strowollner Bauern

Gestern sind auch die Kühe meiner Nachbarn von der Kallbrunnalm wieder heimgekommen. Man lebt ja eigentlich wie im Paradies. Braucht nur auf der Hausbank sitzen und warten, bis die geschmückten Kühe vorbeiziehen. Ohne großen Aufwand ist man beim Almabtrieb live dabei. Read more…

Wieder dahoam

Almabtrieb. Jedes Jahr wieder ein besonderes Erlebnis.

Hochkaser Farbe

 Früher, da habe ich selber noch mitgeholfen, die Kühe von unserer Alm zu holen. Eine beschwerliche und nicht ungefährliche Angelegenheit. Der Weg führt an einigen abschüssigen Stellen vorbei, wo es immer wieder zu Unfällen gekommen ist. Weil diese sturen Tiere natürlich gern ausscheren wollen. Und wenn eine davonspringt in ihrem Übermut, müssen die anderen hinterher. Und schon ist man mitten in der Krise! Welcher läuft man nach, oder soll man sie in Ruhe lassen und hoffen, dass sie eh wieder kommen? Aber da vorne, da ist gleich eine blöde Stelle… Read more…

Festl am Bauernhof

Weitum bekannt ist, dass die Trachtenmusikkapelle Maishofen sehr gute Musik macht. Aber die Herrn und Damen haben noch viele andere Talente, wie sie am Wochenende bewiesen haben. Zum 4. mal haben sie am schönen Obersinnlehengut von Stefan und Barbara Breitfuß ein Hoffest veranstaltet und sich dabei als Wirte, Köche, Kellner etc. bestens bewährt.

Eine ausgesprochen gelungene Veranstaltung. Gemütliche Atmosphäre am Bauernhof, gute Stimmung durch etliche verschiedene Musikformationen, tolles kulinarisches Angebot, nette Leute… Sogar ein paar Sonnenstrahlen haben dann die Gemüter noch zusätzlich erhellt ;-) 

Eine Dirndl- und Lederhosenprämierung fand großen Anklang. Die Jury entschied nach der Stärke des Applauses vom Publikum, was bei manchen Dirndl ein schwieriges Unterfangen war, denn die Fans schienen sich ziemlich die Waage zu halten.

Den Lederhosenbewerb gewann schließlich ein Schnalzer gegen einen Schützen. Beide übrigens in langen Ledernen, wobei ich ja die Kurzen viel knackiger finde … Die teilnehmenden Kinder stahlen den Erwachsenen zwar die Show, erhielten aber „nur“ einen Trostpreis. Wobei ihnen das Eis eh lieber war als der Geschenkskorb mit Speck und Schnaps. Vielleicht gibt es nächstes Jahr ja eine eigene Kategorie.

Weil es gar so nett war, bin ich „leider“ viel länger verhockt, als geplant. Daher ist sich ein Abstecher zum Plattlerfest am Huggenberg dann nicht mehr ausgegangen. Und in Leogang wäre in Hütten  was los gewesen … Momentan müsste man sich wieder klonen können, so viele Veranstaltungen finden gleichzeitig statt.

 

Pferde haben Zukunft!

Der Herrgott muss ein Rossinger sein! Wie sonst lässt sich erklären, dass beim Jubiläumsfest der Reiter und Schnalzergruppe Saalfelden die Sonne mit den Pferden um die Wette strahlte! Nach tagelangen Regenfällen herrschten perfekte Bedingungen für den großen Festakt zum 50 jährigen Jubiläum des Vereins.

Jahrhundertelang hatten Pferden einen festen Platz im bäuerlichen Alltag gehabt. Mit der zunehmenden Technisierung verloren die Tiere aber  ihren Stellenwert.

1964 gründeten einige Idealisten, darunter Hermann Untermoser, damals Obmann der Landjugend, daher die Reitergruppe. Ihr Ziel war es, den Rückgang der Pferde aufzuhalten. Die Rösser dienten nun zunehmend sportlichen Zwecken und erhielten durch Zuchtarbeit neue Impulse.  Das Pferd wurde vom Nutztier zum Freizeitbegleiter. Read more…