Eine einzige besonders fürwitzige Knospe hat sich heute doch noch geöffnet. Naja, zumindest so weit, dass man es schon als Blüte durchgehen lassen kann.
Denn dadurch „blüht“ mir für 2014 ja Glück und Segen!
Was die Prophezeiung mit der anstehenden Hochzeit betrifft, habe ich mich soweit schlau gemacht, dass ich davon ausgehe, dass das auch für den Familienkreis „gilt“ …
ich bin schwer beeindruckt, dass du anscheinend meinen Blog liest und das mit der Wunschliste so gut funktioniert hat.
Wenn mich nicht alles täuscht, dann entsprechen Gewicht und Umfang des Packerls, das du schon abgeliefert hast, der von mir erhofften Chronik von Zell. Ich lasse mich zwar gern von dir überraschen, aber in dem Fall ist die Vorfreude auch sehr schön.
Ein Buch lag auch 1950 unter dem Baum, um den mein Vater (re.) mit seinen Schwestern und den Nachbarbuam versammelt ist. In der Stube hat sich seither nicht viel verändert, aber die gemeinsamen Abende mit den Nachbarn sind rar geworden. Heute sitzt man halt eher vor Fernseher und Computer, als gemeinsam Karten zu spielen und zu hoagaschtn.
In der Zeit zwischen dem heutigen Thomastag und Dreikönig hielt man früher die Welt für besonders anfällig für dunkle Mächte. Nach heidnischer Vorstellung gewährte Göttervater Wotan ausgerechnet in diesen Tagen den bösen Geistern und Dämonen Ausgang.
Sie mussten mit allen Mitteln von Haus und Hof ferngehalten oder vertrieben werden. Zu diesem Zweck entstanden zahlreiche Bräuche und entwickelte sich einiger Aberglaube. So durfte beispielsweise keine Wäsche aufgehängt werden, damit sich die wilden Gestalten nicht darin verfangen konnten.
Die Nacht am Thomastag, Heiliger Abend, Silvester und Dreikönig galt als besonders gefährlich. An diesen vier Rauchnächten ging man daher mit Weihrauch und Weihwasser durch das Haus, den Stall und auch rund um den Hof. Damit bat man um Segen für Mensch und Vieh.
Heute können moderne Wäschetrockner die bösen Mächte fernhalten und das Rauchengehen ist nicht mehr sehr gebräuchlich. Der Trend zur Esoterik sorgt dafür, dass heute eher energetisches Räuchern zum Reinigen von Räumen praktiziert wird.
Der Thomastag, zugleich Wintersonnenwende, galt übrigens als besonderer Lostag, an dem ein Blick in die Zukunft geworfen wurde.
Ich hab‘ einen Blick in den März 2014 riskiert … Das Orakel sagt, da wird sich in den heimischen Gemeindestuben einiges ändern …;-)
Eine Christkind Recherche für den Platzhirsch hatte diePinzgauerin ins Wurzelpurzelhaus in Saalfelden geführt. Von früheren Besuchen wusste sie schon, dass hier besonders viel Wert auf das Vorbereiten von traditionellen Festen gelegt wird.
An den Wänden hing noch der Heilige Martin, aber es wurden auch schon eifrig Vorbereitungen für Kekse getroffen. Freilich keine zum Essen, nur als Dekoration.
Neben dem Ausstechen wurde ein bissl geplaudert, und die Kinder erzählten wie das so ist mit dem Christkind. Gar Erstaunliches gab es da zu berichten – ein lila Kleid soll es tragen, das wusste Ella, die sich überhaupt in Weihnachtsangelegenheiten gut auszukennen schien.
Man bastelte und fragte und dachte man hätte jetzt genug Vertrauen aufgebaut für das Fotoshooting. Allerdings, inzwischen war es schon gegen Mittag, die Kinder hungrig und müde … jedenfalls hielt sich die Freude darüber fotografiert zu werden in Grenzen.
Während Rosa, Roli, Hanna, Pia und Claudia sich zumindest bemühten, wenigstens ein mal gemeinsam in die Kamera zu schauen, (was trotzdem nie gelang), weigerte sich Ella hartnäckig, sich fotografieren zu lassen.
Weder gutes Zureden von Tante Maria, noch vom Opa, der sie schon abholen wollte, konnten sie umstimmen. Auch nicht der Hinweis darauf, dass sie bestimmt traurig sein würde, wenn das Bild in der Zeitung ohne sie erscheinen würde.
Daher hier ein Ehrenplatz für Ella, die hoffentlich trotzdem wieder vom lila Christkind reich beschenkt wird.
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