Wintersonnenwende

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Makar Sankranti

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mit diesem Fest feiern Hindus heute die Wintersonnenwende.  Makar Sankranti erinnert an unseren Erntedank. 

Sankranti (Übergang) kennzeichnet nach alter Hindu-Tradition einen Segen bringenden Zeitabschnitt. Jetzt ist der Winter vorbei und die Ernte eingeholt. Aus Freude darüber verschenken und essen viele Hindus Süßigkeiten.

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Auch bei uns scheint die Zeit des Winters vorbei …

Gestern beim Spaziergang dieses Märzenveilchen entdeckt!

(Genau in dem Augenblick, als ich zu drei Begleiterinnen, sprich Zeuginnen, gesagt hab‘: jetzt fehlt zum Frühling nur noch ein Märzenveilchen. Ich schwör’s beim Leben des Tigers)

In den einzelnen Regionen des indischen Kontinents hat das Fest unterschiedliche Namen und Bräuche: Im Süden Indiens, wo die Menschen vom Reisanbau leben, heißt das Fest Pongal (überkochen). Zum Pongal-Fest wird Reis in Milch gekocht, bis sie übergeht. Damit zeigen die Hindus, dass die fruchtbare Erde ihnen genug zu essen gegeben hat. Von dem Milchreis opfern sie einen Teil dem Sonnengott Surya und danken ihm mit Gesang und Gebet. Der restliche Reis wird verteilt und gegessen. Die Kühe werden mit Blumengirlanden geschmückt, um ihnen für die Milch zu danken.

Im Bundesstaat Maharashtra spielt zu Makar Sankranti die Ernte von Zuckerrohr eine wichtige Rolle. In jedem Haus bereiten die Frauen Til-gud vor, Süßigkeiten aus dem Zucker des frischen Zuckerrohres, vermischt mit Sesamkörnern, Til, und verschenken sie an Nachbarn und Freunde. Man soll jedem davon geben und alle etwaigen Feindschaften damit beenden.

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